Solisten

Kristine Jaunalksne

Sopran

Kristīne Jaunalksne, geboren in Riga, Lettland, absolvierte ihr Studium an der ‚Musikakademie Lettland’, das sie mit dem Baccalauréat in Chorleitung abschloß. Unter ihrem Dirigat erhielt der Mädchenkammerchor ‚Tonika’ bei verschiedenen internationalen Chorwettbewerben zahlreiche Auszeichnungen und Preise.
Kristīne Jaunalksne studierte Gesang an der ‚Schola Cantorum Basiliensis’ bei Andreas Scholl und Evelyn Tubb und am Konservatorium in Neuchâtel bei Jeanne Roth. Derzeit arbeitet sie mit Svetlana Nesterenko.
Als Sopranistin singt Kristīne Jaunalksne in kleinen Besetzungen, z.B. im ‚Collegium Vocale Gent’ unter der Leitung von Peter Phillips, der ‚Akademie für Alte Musik Berlin’ unter der Leitung von Attilio Cremonesi, ‚L’Arpeggiata’ unter Christina Pluhar und ‚Sette Voci’ unter Peter Kooij.
Darüberhinaus arbeitet sie auch als Solistin, ihr besonderes Interesse gilt hierbei musikdramatischen Formen. Kreative Impulse erhielt sie dabei durch Projekte wie ‚Se m’amate io v’adoro’ unter der Regie von Joachim Schlömer, "Rappresentatione di Anima, et di Corpo" von  Emilio di Cavalieri unter  Christina Pluhar, ‚Il matrimonio segreto’ von Dominico Cimarosa am Theater von Neuchatel, ‚Combattimento di Tancredi e Clorinda’ von Claudio Monteverdi unter der Regie von Mirella Weingarten und Henry Purcells ‚Dido and Aeneas’ in Basel, Porrentruy (Schweiz), Brüssel (Belgien) und Rezekne (Lettland).Kristine Jaunalksne (Sopran), geboren in Riga, Lettland, absolvierte ihr Erststudium an der "Musikakademie Lettlands", das sie mit dem Baccalaureat in Chorleitung abschloss. Unter ihrem Dirigat erhielt der Kammerchor "Tonika" bei verschiedenen internationalen Chorwettbewerben zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1994 in Toloz, Spanien den 3. Preis, 1998 den 1. Preis und "Grand Prix" in Salo, Italien und 2000 den 2. Platz in Cantonigros, Spanien.
Im Jahr 2004 schloss Kristine Jaunalksne ihr Studium an der Schola Cantorum Basel bei Andreas Scholl und Evelyn Tubb mit dem Diplom ab. Zur Zeit studiert sie noch bei Jeanne Roth am "Conservatoire de Musique" in Neuchatel, Schweiz.
Die Sopranistin singt in mehreren Ensembles, wie z.B. dem "Collegium Vocale Gent" und "Sette Voci". Sie wirkte auch in Oratorien sowie zahlreichen Opernproduktionen mit, so z.B. in Händels "Acis und Galatea" mit Evelyn Tubb und Michael Fields und "Dido und Äneas" von H. Purcell beim Festival "Le Printemps Baroque du Sablon".

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Ulrike Hofbauer

Sopran

studierte Gesang und Gesangspädagogik an den Hochschulen Würzburg, Salzburg und an der ‚Schola Cantorum Basiliensis’. Zu ihren maßgeblichen Lehrern zählen Sabine Schütz, Evelyn Tubb und Anthony Rooley. In der Arbeit mit Christina Pluhar und Andrea Marcon erhielt sie weitere wertvolle Anregungen.
Die in Oberbayern geborene Sopranistin ist heute in Basel ansässig und musizierte als Solistin unter anderem mit Dirigenten wie Philippe Herreweghe, Daniel Reuss und Christoph Hammer.
Daneben widmet sich die Künstlerin auch der Arbeit im Vokalensemble und sang dabei unter anderem mit ‚Singer Pur’, dem ‚Collegium Vocale Gent’‚ ‚L’Arpeggiata’, sowie ‚Cantus Cölln’.
Neben Radiomitschnitten und live-Hörfunkauftritten dokumentieren zahlreiche CD-Aufnahmen die vielseitige Sängerin, darunter die beim ORF erschienene CD „Sventurata Didone“ mit virtuosen Solokantaten von F. B. Conti.
Ihren ganz eigenen Stil kann die Künstlerin in der Arbeit mit ihrem Ensemble savādi... pflegen, mit welchem sie 2003 den Early Music Wettbewerb in York und 2004 den Van Wassenaer Concours in Den Haag gewonnen hat. (www.savadi.net)
Ihr pädagogisches Engagement führte die Sopranistin unter anderem an die Hochschulen von Bogota (Kolumbien), Minsk (Weißrussland), an die Bayrische Theaterakademie in München und die Schola Cantorum Basiliensis.
Die ständige Erkundung neuen Repertoires umfaßt alle Epochen und Stilrichtungen und beinhaltet auch die intensive Beschäftigung mit Gestik und musikalischer Rhetorik. Ulrike Hofbauer studierte Gesang und Gesangspädagogik an den Hochschulen Würzburg, Salzburg und an der „Schola Cantorum Basiliensis“. Zu ihren maßgeblichen Lehrern zählen Sabine Schütz, Evelyn Tubb und Anthony Rooley. Bei Peter Kooij, Christina Pluhar und Andrea Marcon konnte sie ihre Ausbildung weiter verfeinern.
Die heute in Basel ansässige Sopranistin singt in verschiedenen Vokalformationen, darunter auch dem Collegium Vocale Gent unter Philippe Herreweghe und L’Arpeggiata unter Christina Pluhar. Nach der mehrjährigen Konzerttätigkeit mit dem renommierten deutschen Vokalsextett Singer Pur widmet sie sich zur Zeit vertieft dem eigenen Ensemble savādi..., mit welchem sie 2003 den Early Music Wettbewerb in York und 2004 den Van Wassenaer Concours in Den Haag gewonnen hat. (www.savadi.net)
Als Solistin beschäftigt sich die junge Künstlerin vermehrt mit der Liedinterpretation und dem Bereich des Oratoriums. Hierbei musizierte sie unter anderem mit Dirigenten wie Christoph Hammer, Manfred Cordes, Daniel Reuss, und Philippe Herreweghe.
Die ständige Erkundung neuen Repertoires umfaßt alle Epochen und Stilrichtungen und beinhaltet auch die intensive Beschäftigung mit Schauspiel und Melodram.

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Christian Zenker

Tenor

Christian Zenker, in Ansbach - Stadt der bekannten Bachwochen - geboren, erhielt im Windsbacher Knabenchor, dem er neun Jahre angehörte, eine erste musikalische Ausbildung. Er schloss sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater München mit Auszeichnung ab. Er besuchte die Oratorienklasse von Hanns-Martin Schneidt sowie die Liedklassen von Helmut Deutsch und Rudi Spring. Im Laufe seiner Studienzeit wirkte er bei zahlreichen Produktionen der Bayerischen Theaterakademie im Prinzregententheater mit, so z.B. als Albert Herring in der Titelrolle der gleichnamigen Oper von B. Britten und als Giuliano in G.F. Händels "Rodrigo". Meisterkurse, u.a. bei Thomas Quasthoff und Josef Loibl, sowie regelmäßige Werkarbeit mit Brigitte Fassbaender runden seine Ausbildung ab.

Seit Herbst 2002 ist er Mitglied des Ensembles am Tiroler Landestheater in Innsbruck mit Rollen wie z.B. dem Romeo in "Romeo und Julia" von G.A.Benda, Jaquino in L.v. Beethovens "Fidelio", Belmonte in "Die Entführung aus dem Serail" und Basilio in "Le nozze di Figaro" von W.A. Mozart.

In der Spielzeit 05/06 erwarten ihn u.a. Symon in "Der Bettelstudent" von C. Millöcker sowie Don Ottavio in "Don Giovanni" von W.A.Mozart.

Ebenso beschäftigt ihn eine rege internationale Konzerttätigkeit, im Sommer 2005 wird er erstmals mit Phillippe Herreweghe zusammenarbeiten. Seit 2003 ist er regelmäßiger Gast der Händelfestspiele in Halle. Christian Zenker war bei den Opernfestspielen Schloß Rheinsberg als Orpheus in der Operncollage "Der unendliche Gesang des Orpheus" unter der Leitung von Christoph Hammer und als Tamino in Mozarts Zauberflöte beim "Freien Landestheater Bayern" zu hören.
Er arbeitete bereits mit verschiedenen namhaften Regisseuren wie z.B. Karl-Ernst und Ursel Herrmann, Peer Boysen, Marina Wandruschka, Claus Guth und Axel Köhler zusammen. Sein musikalisches Wirken ist durch zahlreiche CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen dokumentiert.

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Dino Brütsch

Tenor

Der freischaffende Tenor Tino Brütsch bestreitet eine reiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland, überwiegend den Bereichen Oratorium, Lied und Kammermusik. Häufige Auftritte mit kleineren Ensembles und Formationen in verschiedenen Besetzungen mit Musik aller Epochen.

Tino Brütsch erlangte 1999 das Sologesangs-Lehrdiplom bei Kurt Huber und schloss 2002 sein Aufbaustudium in der Klasse von Christoph Prégardien an der Hochschule für Musik und Theater (HMT) Zürich mit dem Konzertdiplom mit Auszeichnung ab.

Tino Brütsch pflegt ein breites Repertoire. In den letzten Jahren führte er envespern Monteverdis, Bachs Johannespassion, dessen Magnificat, Weihnachtsoratorium und diverse Kantaten, Händels Messiah, das Mozart-Requiem, alle Oratorien von Mendelssohn, Bruckners Messe in f-moll, das In Terra Pax von Frank Martin, Rossinis Petite Messe Solennelle, den Erwin aus Erwin & Elmire von Schoeck, aus der Jüdischen Volkspoesie von Schostakovich, St. Nicolas von Britten und die Johannespassion von Pärt zusammen mit den DirigentInnen B. Schäfer, A. Jelmorini, H. Griffiths, W. Westphal, A. von Aarburg, D. Schmid, J. Trost, J. Jakob, H. Rilling, J. Günther, M. Gohl, A. Koch, G. Schöb und J. Tolle auf.

Er gab diverse Liederabende mit Yvonne Troxler, Urs Stirnimann und Theresia Schmid mit Werken von Schumann, Schönberg, Strauss, Weber, Beethoven, Britten, Tippett, Trümpy und Grieg. Mit Yvonne Troxler nahm er anlässlich des “Mörike-Jahres 2004” Mörikevertonungen aus der Schweiz auf CD auf. Er spielte Schoecks Erwin und Elmire mit dem Zürcher Kammerorchester unter H. Griffiths, Werke von Michael Haydn mit den Zürcher Sängerknaben und dem Zürcher Kammerorchester, das Requiem von Rheinberger unter Leitung von A. Frommelt und die Responsorien von T.L. de Victoria unter S. Smith auf CD ein. 1998 gewann er den Hegar-Studienpreis für Sologesang.

Als Gründungsmitglied des Vokalensembles human voices, als Sänger und Solist bei der Capella Dvcale Venetia, und in gelegentlichen Konzerten mit anderen Vokalformationen ist der professionelle Ensemblegesang neben der solistischen Karriere ein zweiter Schwerpunkt seiner musikalischen Arbeit. Tino Brütsch konzertierte mit der Capella Dvcale Venetia unter der Leitung von Livio Picotti am Ravenna Festival, dem Festival van Flaandern in Gent, im Rahmen der XVI. Settimana internazionale di musica medievale et rinascimentale in Erice (Italien), am Festival für alte Musik in Utrecht und an den "Tagen alter Musik" in Regensburg; mit dem Vokalensemble Zürich sang er an den Königsfelder Festspielen 2000.

Neben der mehrjährigen Ausbildung in den Liedklassen bei Daniel Fueter und Hans Adolfsen bildete er sich weiter in verschiedenen Kursen in Alter Musik bei M. Weilenmann, J. Feldman, J. Held, K. Boeke, J. Taylor, J. Sonnleitner und Ch. Homberger.

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Thomas Wasserfaller

Tenor

Erste musikalische Ausbildung in der Musikschule Althofen (musikalische Früherziehung, später auch Zugposaune) und am Kärntner Landeskonservatorium Klagenfurt (Klavier, Orgel).
1980-1985 BRG Viktring, ab 1985 Musikgymnasium Graz. 1989 Matura.
1988 bis 1993 Studien bei Johann Trummer (Orgel), Kurt Neuhauser (Improvisation), Josef Döller (Chorleitung) und Franz Karl Praßl (Gregorianik) an der Musikhochschule Graz.
Von 1994 bis 1996 Studien bei Alfred Mitterhofer (Orgel), Erwin Ortner (Chorleitung) und Margit Fleischmann (Stimmbildung) an der Musikhochschule Wien.
März 1996 Studienabschluß mit Auszeichnung und Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft und Kunst.
Juni 2002 Lehrbefähigungsprüfung für Orgel, abgelegt an der Musikhochschule Graz.
Von 1986 bis 1993 Mitglied in zahlreichen Ensembles der Grazer Dommusik.
Von 1994 bis 1995 Vokalist am Wiener Stephansdom, von 1995 bis 2000 Mitglied des Arnold Schoenberg Chores Wien.
Von 1992 bis 2002 Mitglied und Cantor der Grazer Choralschola.
Von 1996 bis 2002 hauptamtlicher Cantor und Magister choralis, sowie Organist, Chorleiter und Instrumentallehrer an der Benediktinerabtei Seckau.
Seit Juli 2002 Domkapellmeister am Dom zu St. Peter und Paul in Klagenfurt www.dommusik-klagenfurt.at.
Außerdem Leiter des Sonderlehrganges für Chorleitung am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt www.konse.at und Vorsitzender des Kuratoriums der ChorAkademie Kärnten

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Foto © Kurt Hörbst

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Colin Mason

Bass

Geboren in Paisley, Schottland, begann Colin Mason seine musikalischen Aktivitäten als Knabenalt. 1976 ging er nach Oxford, wo er an sich an der dortigen Universität intensiv mit der Aufführungspraxis von Renaissance- und Barockmusik beschäftigte. Anschließend an sein akademisches Studium vervollständigte er seine Gesangsstudien bei Ronald Murdock in London und später bei Kms. Ruthilde Boesch in Wien.

Nach dem Studien­abschluss in Oxford wurde er Mitglied des Saint George’s Chapel Choir im königlichen Schloss Windsor, trat zusätzlich als Consortsänger und Solist mit führenden englischen Ensembles für alte Musik (u.a. Taverner Consort und Choir, Gothic Voices, Tallis Scholars, Monteverdi Choir London).

1982‑1988 war er Mitglied der berühmten King’s Singers, mit denen er weltweite Tourneen sowie viele Aufnahmen unternahm.

Colin Mason lebt seit 1988 in Wien und ist als Solist, Dirigent, Ensemblesänger und -leiter tätig mit einem Repertoire vom frühen Mittelalter (z.B. bei dem Clemencic Consort) bis zur Moderne (u.a. bei Klangforum Wien). Als Solist bzw. als Ensembleleiter des 1992 von ihm gegründeten Vokalensemble NOVA trat er in den letzten Jahren u.a. bei Wien Modern, bei den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen, der styriarte sowie dem steirischen herbst in Graz, den Haydn-Festspieltagen in Eisenstadt, der Ruhr-Triennale, der Ansbacher Bachwoche und bei internationalen Festivals in Italien, Frankreich, Deutschland und der Schweiz auf. In der vergangenen Saison verkörperte Colin Mason solch unterschiedliche Rollen wie die des „Staatssekretärs“ bei der Uraufführung von Bernhard Langs neuestem Musiktheaterwerk I hate Mozart am Theater an der Wien oder die des Polizeiinspektors Javert im Musical Les Miserables.

Neben dieser internationalen Konzertätigkeit ist Colin Mason Professor für Vokal­ensemble­gesang an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz; auch ist er regelmäßig als Juror bei nationalen und internationalen Wettbewerben tätig.

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