Solisten

Constanze Backes, Ulrike Hofbauer, Jürgen Ochs,
Hermann Oswald, Christian Zenker, Markus Flaig

 

 

Constanze Backes, Sopran

wurde in Bochum geboren studierte Gesang an der Folkwang-Hochschule in Essen, sowie privat bei Karin Mitzscherling in Dresden und Jessica Cash in London. Hier erhielt sie 1996 den hochdotierten Lady-Nixon-Förderpreis für junge Sänger und trat dem Monteverdi-Choir bei. Unter dessen Leiter Sir John Eliot Gardiner sang sie in internationalen Opernproduktionen im Pariser Chatelet, dem Teatro Reggio Parma und bei semikonzertanten Aufführungen im Concertgebouw Amsterdam, den Ludwigsburger Schlossfestspielen uva die Barbarina (Figaro), den Valletto (Poppea) sowie die Papagena (Zauberflöte), auch von der Deutschen Grammophon Gesellschaft aufgezeichnet. Weitere Opernproduktionen führten sie an das Berliner Hebbel-Theater (Der Tempel des Janus von Keiser, Erstaufführung), das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth (Larinda e Vanesio von Hasse mit der Berliner Lauttencompagney), zur Ruhrtriennale 2003 (Purcells King Arthur), das Festspielhaus Baden-Baden, das Festival in Feldkirch (Proserpina in Monteverdis "Orfeo") sowie die Schwetzinger Festspiele 2004 (Szenische Madrigale von Gesualdo und Monteverdi unter Thomas Hengelbrock).

In England arbeitete sie auch mit Dirigenten wie Paul McCreesh, Robert King, Rene Jacobs, Simon Standage u.a.

In Deutschland konzentriert sich ihre Arbeit ebenfalls auf die Interpretation von Werken der Renaissance und des Barock. So konzertierte sie beispielsweise bei den Göttinger Händel-Festspielen 1998 mit Bachs Kantate "Jauchzet Gott in allen Landen", begleitet von ihrem

Mann, dem Barocktrompeter Robert Vanryne, unter Nicholas McGegan.
Als Mitglied der Ensembles Musica Fiata, des Gesualdo Consort Amsterdam, Alte Musik Dresden und anderen war sie an zahlreichen CD-Produktionen beteiligt. Aufnahmen entstanden auch mit Dirigenten wie Ludger Remy, Thomas Hengelbrock und Eduardo Lopez Banzo.

Mit ihrem eigenen Ensemble Chiaro di Luna gestaltet sie musikalisch-literarische Soloprogramme wie etwa "How should I your true love know?", ein Programm mit Liedern aus Stücken von William Shakespeare und "Von Hexen und Nachtigallen", ein Abend, der das literarische und humanistische Genie Friedrich von Spees (1591-1635) zum Thema hat.

Seit 2002 gibt Constanze Backes 2003 Meisterkurse in Warschaus Wilanow-Sommerakademie. Für 2006 sind Konzerte in der wiederaufgebauten Dresdner Frauenkirche geplant.

Top

 

Ulrike Hofbauer, Sopran

studierte Gesang und Gesangspädagogik an den Hochschulen Würzburg, Salzburg und an der „Schola Cantorum Basiliensis“. Zu ihren maßgeblichen Lehrern zählen Sabine Schütz, Evelyn Tubb und Anthony Rooley. Bei Peter Kooij, Christina Pluhar und Andrea Marcon konnte sie ihre Ausbildung weiter verfeinern.
Die heute in Basel ansässige Sopranistin singt in verschiedenen Vokalformationen, darunter auch dem Collegium Vocale Gent unter Philippe Herreweghe und Peter Phillips. Nach der mehrjährigen Konzerttätigkeit mit dem renommierten deutschen Vokalsextett Singer Pur widmet sie sich zur Zeit vertieft dem eigenen Ensemble savadi..., mit welchem sie 2003 den Early Music Wettbewerb in York und 2004 den Van Wassenaer Concours in Den Haag gewonnen hat. (www.savadi.net)
Als Solistin beschäftigt sich die junge Künstlerin vermehrt mit der Liedinterpretation und dem Bereich des Oratoriums. Hierbei musizierte sie unter anderem mit Dirigenten wie Christoph Hammer, Manfred Cordes, Daniel Reuss, und Philippe Herreweghe.
Die ständige Erkundung neuen Repertoires umfaßt alle Epochen und Stilrichtungen und beinhaltet auch die intensive Beschäftigung mit Schauspiel und Melodram.

Top

 

 

 

Jürgen Ochs,

 

 

 

 

Jürgen Ochs, Tenor

studierte an der Musikhochschule in Karlsruhe kath. Kirchenmusik A und an der Musikhochschule in Dortmund Gesang, was er mit der künstlerischen
Reifeprüfung beendete.

Er ist Bezirkskantor der Erzdiözese Freiburg an der Kath. Stadtkirche St. Alexander in Rastatt. Neben seiner kirchenmusikalischen Arbeit wirkt er als Tenorsolist bei zahlreichen Konzerten mit. Durch seine langjährige Konzerttätigkeit konnte er sich mittlerweile ein großes Repertoire aneignen.
Zu seinen bevorzugten Werken gehören die Evangelistenpartien der großen Oratorien J.S.Bachs, zahlreiche Kantaten, die Oratorien der Klassik und der Romantik, sowie Lieder und Liederzyklen von Schubert, Schumann und Brahms .Im Rahmen seiner solistischen Tätigkeit wurde er bisher zu Konzerten innerhalb Deutschlands und des europäischen Auslandes eingeladen.
Daneben gibt regelmäßig Liederabende, unter anderem im Rahmen der Rastatter Schloßkonzerte.
Durch seine zahlreichen Engagements als Tenorsolist hat er bisher mit vielen Ensembles und professionellen Orchestern zusammengearbeitet, vor allem auch aus dem Bereich den Alten Musik .
Darüber hinaus ist er Dozent für Gesang an der Hochschule für Kirchenmusik in Rottenburg.

Top

 

 

 

 

Hermann Oswald, Tenor

Der Tenor Hermann Oswald sang als Kind schon im Tölzer Knabenchor, doch die elterliche Tradition als Landwirt führten ihn zuerst zu einem Studium der Landwirtschaft, welches er 1990 erfolgreich abschloss. Er entdeckte jedoch seine sängerische Leidenschaft wieder und schuf sich ein Hobby neben dem landwirtschaftlichen Betrieb in der Nähe von München. Ein gesundes Naturtalent, und eine mehr oder weniger autodidaktische Arbeit mit der eigenen Stimme, ermöglichten Hermann Oswald 1992 den Einstieg in eine erfolgreiche Sängerlaufbahn. Seine Vorliebe für die Barockmusik führten zu einer deutlichen Ausrichtung seines solistischen Tätigkeitsbereiches im Konzert- sowie Opernfach.

Sehr schnell brachte ihn die intensive Zusammenarbeit mit den Dirigenten Howard Armann, Ivor Bolton und Thomas Hengelbrock in der Szene der Barockmusik weiter. Zahlreiche CD- Veröffentlichungen, (u. a. H-Moll Messe mit dem Freiburger Barockorchester u. Thomas Hengelbrock) folgten in den kommenden Jahren. Mit der jüngste CD-Veröffentlichung, die Barockoper „La Faretra Smarrita“ von Seb. Moratelli (Salzburger Hofmusik), erhielt er beste Kritiken von der internationalen Fachpresse.

Neben einer ausgedehnten Konzerttätigkeit im gesamten europäischen Raum, wurde Hermann Oswald als freier Opernsänger immer wieder von namhaften europäischen Opernhäusern eingeladen. So führten ihn Engagements an die Staatsopern von Berlin, München, Wien und zuletzt Straßburg, sowie zu bedeutenden Musikfestspielen (u.a. Bremen, Schwetzingen, Innsbruck, Potsdamm und Dresden). Im vergangenen Jahr sang er in Schwetzingen und Straßbourg den Monosatos in Mozarts Zauberflöte in einer Regie von Achim Freyer.

Auch 2004 wird er wieder bei den Schwetzinger Festspielen gastieren. Seit jüngerer Zeit entdeckt Hermann Oswald seine Liebe zum Liedgesang. Eine Leidenschaft, die einen immer größeren Stellenwert in seiner Gesangstätigkeit einnimmt.
Hermann Oswald singt im September 2003 in der konzertanten Aufführung von Acis and Galatea die Partie des Damon.

Top

 

 

 

 

 

 

Christian Zenker, Tenor

Christian Zenker, in Ansbach - Stadt der bekannten Bachwochen - geboren, erhielt im Windsbacher Knabenchor, dem er neun Jahre angehörte, eine erste musikalische Ausbildung. Er schloss sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater München mit Auszeichnung ab. Er besuchte die Oratorienklasse von Hanns-Martin Schneidt sowie die Liedklassen von Helmut Deutsch und Rudi Spring. Im Laufe seiner Studienzeit wirkte er bei zahlreichen Produktionen der Bayerischen Theaterakademie im Prinzregententheater mit, so z.B. als Albert Herring in der Titelrolle der gleichnamigen Oper von B. Britten und als Giuliano in G.F. Händels "Rodrigo". Meisterkurse, u.a. bei Thomas Quasthoff und Josef Loibl, sowie regelmäßige Werkarbeit mit Brigitte Fassbaender runden seine Ausbildung ab.

Seit Herbst 2002 ist er Mitglied des Ensembles am Tiroler Landestheater in Innsbruck mit Rollen wie z.B. dem Romeo in "Romeo und Julia" von G.A.Benda, Jaquino in L.v. Beethovens "Fidelio", Belmonte in "Die Entführung aus dem Serail" und Basilio in "Le nozze di Figaro" von W.A. Mozart.

In der Spielzeit 05/06 erwarten ihn u.a. Symon in "Der Bettelstudent" von C. Millöcker sowie Don Ottavio in "Don Giovanni" von W.A.Mozart.

Ebenso beschäftigt ihn eine rege internationale Konzerttätigkeit, im Sommer 2005 wird er erstmals mit Phillippe Herreweghe zusammenarbeiten. Seit 2003 ist er regelmäßiger Gast der Händelfestspiele in Halle. Christian Zenker war bei den Opernfestspielen Schloß Rheinsberg als Orpheus in der Operncollage "Der unendliche Gesang des Orpheus" unter der Leitung von Christoph Hammer und als Tamino in Mozarts Zauberflöte beim "Freien Landestheater Bayern" zu hören.
Er arbeitete bereits mit verschiedenen namhaften Regisseuren wie z.B. Karl-Ernst und Ursel Herrmann, Peer Boysen, Marina Wandruschka, Claus Guth und Axel Köhler zusammen. Sein musikalisches Wirken ist durch zahlreiche CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen dokumentiert.

Top

 

 


Markus Flaig, Bass

Der Bassbariton MARKUS FLAIG studierte zunächst Schul- und Kirchenmusik an der Musikhochschule Freiburg im Breisgau, nahm dann ein Gesangsstudium bei Prof. Beata Heuer-Christen auf und wechselte zuletzt an die Musikhochschule Frankfurt für ein Aufbaustudium bei Prof. Berthold Possemeyer. Im Oratorienfach reicht sein Repertoire von der Renaissance über die Oratorien aus Barock, Klassik und Romantik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Er wirkte bei mehreren Uraufführungen mit; zuletzt komponierte Franz F. Kaern eigens für ihn einen Orchesterliederzyklus nach Gedichten von Thomas Bernhard. Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie zahlreiche CD-Aufnahmen entstanden unter Dirigenten wie Wolfgang Schäfer, Winfried Toll, Konrad Junghänel, Peter Neumann und Thomas Hengelbrock. 2004 war Markus Flaig Preisträger des Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbes Leipzig. Er gastiert u. a. bei den Festspielen in Lausanne, Luzern, Schwetzingen und Halle.

Top